Skip to main content

Erste wissenschaftliche Arbeiten angehender Fachökotoxikologinnen/en (GDCh/SETAC GLB)

Der durch die beiden Fachgesellschaften SETAC GLB (Society of Environmental Toxicology & Chemistry Europe, German-Language Branch e. V.) und GDCh (Gesellschaft Deutscher Chemiker e. V.) Fachgruppe ‚Umweltchemie und Ökotoxikologie‘ 2005 ins Leben gerufene Postgradualstudiengang (PGS) Ökotoxikologie mit zertifiziertem Abschluss als Fachökotoxikologe/in (GDCh/SETAC GLB) (Hollert et al. 2005) erlebt im dritten Jahr seines Bestehens eine anhaltend hohe Nachfrage. Die ersten sieben wissenschaftlichen Abschlussarbeiten wurden bereits angemeldet.

Die unter www.fachoekotoxikologie.de beschriebene Ausbildung (Ebke und Hollert 2007) sieht nach nunmehr drei Jahren ihren ersten Absolventen und angehenden Fachökotoxikologinnen und Fachökotoxikologen (GDCh/SETAC GLB) entgegen. Bisher sind alle Kurse mit wenigen Ausnahmen ausgebucht. Die anhaltend große Nachfrage bestärkt die Fachgesellschaften in ihrem Projekt, der Ausbildungslücke Ökotoxikologie in der Hochschullandschaft entgegen zu wirken.

In den in Tabelle 1 dargestellten Themen vertiefen die Teilnehmer einen der Themenkomplexe, die in den Kursen des PGS Ökotoxikologie vorgestellt wurden. Angefangen von einer terrestrischen Fragestellung, über statistische und regulatorische Aspekte bis hin zur Ökologischen Chemie und der Aquatischen Ökotoxikologie zeigen bereits die ersten sieben Abschlussarbeiten die Breite des Spektrums möglicher Themen auf.

Tabelle 1 Übersicht über die ersten wissenschaftlichen Arbeiten

Die wissenschaftliche Arbeit darf zu jeder Zeit unabhängig von den besuchten Kursen angefertigt werden. Dies und die Freiheit in der Gestaltung der Themen und Inhalte soll es auch berufstätigen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ermöglichen, eine Arbeit anzufertigen. In der Prüfungsordnung steht: „Der Aufwand der Arbeit soll etwa 3 Monaten entsprechen … und auch berufsbegleitend angefertigt werden können …“, mit dieser Formulierung wird den Teilnehmern eine Vorstellung über den Umfang/Aufwand gegeben. Es ist nicht gefordert, die Arbeit an einem Stück anzufertigen, die Dauer von der Anmeldung bis zur Abgabe ist nicht limitiert.

Eine wichtige Anforderung an die Themenwahl ist der Ausschluss von Themen und Arbeiten, die direkt im beruflichen Umfeld oder einer Dissertation anfallen. Die Teilnehmer werden daher ausdrücklich aufgefordert, sich zur Erweiterung ihres Qualifikationsprofils neuen Themen zu widmen. Neben der Umsetzung bzw. Durchführung der Arbeit müssen die Teilnehmer bereits die Entwicklung des Themas, die Organisation und die zeitliche Gestaltung selbst übernehmen. Dies unterstreicht den postgradualen Charakter der Ausbildung und bescheinigt den Absolventen, auf hohem Niveau in einem neuen ökotoxikologischen Thema wissenschaftlich zu arbeiten.

Die wissenschaftliche Arbeit stellt neben der erfolgreichen Teilnahme von mindestens acht Kursen und der Abschlussprüfung ein wichtiges Prüfungselement für die Auszeichnung geprüfter Fachökotoxikologin/e GDCh/SETAC GLB dar.

Literatur

  1. Ebke KP, Hollert H (2007) Fachökotoxikologin/e (GDCh/SETAC GLB) – Eine postgraduale Weiterbildung – GDCh und SETAC-GLB haben auf die Lücken im Ausbildungssystem reagiert. Umweltwiss Schadst Forsch 19(Sonderheft Nr. 1):71–72

    Google Scholar 

  2. Hollert H, Ahlers J, Schulz R, Schüurmann G, Ratte HT, Nagel R (2005) Editorial: Auf zu neuen Ufern – Postgraduale Weiterbildung mit dem zertifizierten Abschluss Fachökotoxikologin/e SETAC/GBCh beginnt 2005. Umweltwiss Schadst Forsch 17:1–2

Download references

Author information

Affiliations

Authors

Corresponding author

Correspondence to K. P. Ebke.

Rights and permissions

Reprints and Permissions

About this article

Cite this article

Ebke, K., Hollert, H. Erste wissenschaftliche Arbeiten angehender Fachökotoxikologinnen/en (GDCh/SETAC GLB). Environ Sci Eur 20, 299–300 (2008). https://doi.org/10.1007/s12302-008-0020-6

Download citation