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Elbehochwasser 2002 — Ein Rückblick

Schadstoffbelastung von Schlamm- und Sedimentproben im Raum Dresden (Sachsen)
  • Karsten Grunewald1Email author,
  • Christiana Unger1,
  • Heinz -Jürgen Brauch2 und
  • Wido Schmidt2
Umweltwissenschaften und Schadstoff-ForschungBridging Science and Regulation at the Regional and European Level201616:160100007

https://doi.org/10.1065/uwsf2004.02.073

Eingegangen: 6. Oktober 2003

Angenommen: 4. Februar 2004

Publiziert: 25. Juni 2016

Zusammenfassung

Ziel/Hintergrund

Neben direkten Schadenswirkungen bei Hochwassereignissen gibt es zahlreiche indirekte Schäden, zu denen die Verbreitung von Schadstoffen gehört. Durch die gro\raumigen Überschwemmungen infolge der Sturzfluten und Dammbrüche im August 2002 im Elbegebiet wurden Sedimente und Schlämme abgelagert, deren Gefahrenpotenzial analysiert und bewertet werden, muss.

Method

Unmittelbar nach dem Hochwasser wurden repräsentative Flutsediment- und Schlammproben aus dem oberen Elbtal und ausgewählten Erzgebirgszuflüssen auf ein breites Spektrum anorganischer und organischer Schadstoffe untersucht

Ergebnisse

Es wurden teilweise relativ hohe Konzentrationen für As, Pb, Cd, Zn, Cu, B sowie DDT, PCB und Benzo[a]pyren festgestellt.

Schlussfolgerungen

Geogener Hintergrund und Nutzungscharakteristik der Einzugsgebiete bestimmen das regionale Muster der Belastung. An der Elbe wurden vor allem persistente Organika aus den tschechischen Belastungsräumen flussabwärts verlagert. Schwerpunkte der anorganischen Stoffbelastung resultieren aus den erzgebirgischen Bergbaugebieten.

Ausblick

Es werden Detailuntersuchungen zur Ermittlung der Gefährdungspotenziale an Elbe und Mulde durchgeführt.

Schlagwörter

Dresden Elbe/Mulde-Hochwasser 2002 Hochwasser 2002 Schadstoffbelastung Schlamm Schadstoffbelastung-Sediment

Notes